Tag 8 Warrenton - Es geht aufwärts☀️

...so ganz vorsichtig glaube ich, der Urlaub fängt an. Aber der Reihe nach...früh wach geworden, es war fucking cold outside, habe ich mir einen Kaffee geholt, dabei Iris mit ihren deutschen Vorfahren aus Ramstein kennengelernt. Beim Rundgang um den Campground habe ich gesehen, das noch ein Biker dort ist. Wie eine Schlange bin ich ums Zelt geschlichen und irgendwann tat sich was. Tory aus Alabama, sie hatte zufällig sogar die gleiche gear wie ich, aber...wir haben zusammen geschraubt und geschraubt, nothing🙄. Also blieb nur die Hoffnung auf den mechanic, den ich aus dem Netz gefischt hatte.

Das Wetter heute...kühl und kein Regen, yeah, auch der Wind kam nur von der Seite und nicht von vorne. Die 71 km waren leicht zu schaffen, nur 300 Höhenmeter heute. Einzig die imposante endlos lange Brücke nach Astoria, eng und der Wind strong von der rechten Seite, die dicken Trucks nahe links neben mir, das war nicht ohne. Die Rampe nach Astoria (Neujahrsschanze) ebenfalls nicht. Und dann...dann habe ich ihn gefunden, meinen Helden...Bike-Mechanic Envy.... Mein Schaltauge war verbogen, da hätte ich lange schrauben können. Das muss durch einen Fahrradsturz 2 Tage vorher passiert sein. Jetzt geht alles wieder...das ist wie Weihnachten, Ostern und Heiratsantrag zusammen. Am KOA ⛺️ habe ich den letzten Platz ergattern können, Mothers Day wird hier ganz groß gefeiert. Leider habe ich eine Mother 50feets in front of me, die alles von ihren Kids (they are 40-50 years old) lautstark kommentiert. Ich hoffe, sie braucht viel Schlaf, denn sonst bekomme ich keinen. Vorhin war ich noch kurz in Fort Stevens, die Fahrt hat dann gereicht, um mein IPhone mit dem Dynamo wieder aufzuladen. 

Jetzt sitze ich hier am Lagerfeuer, trinke ein Old German Beer und lasse den Tag vorbeistreichen. 

Was immer wieder gut tut, sind die ganzen aufmunternden Kommentare per WhatsApp, hier oder per E-Mail. Das und natürlich Steffi, meine Kids und nicht zu vergessen Gitta haben mir sehr geholfen👍