Tag 12 Port Orford - Wellness Dusche

Der Tag begann wie immer um kurz nach 5...ob in den USA oder in old Germany...ich bin wohl auf diese Zeit getimt. Nach Pfefferkäse, Yoghi und Kuchenteilchen ging es los. Die ersten 20km waren schnell geschafft, 88 standen heute auf dem Plan. Dann bog die Straße in den 7 Devil Nationalpark...ja Wahnsinn, gleich die erste vom vielen Steigungen, ein Prozent mehr und ich wäre stehen geblieben und umgefallen. Oben angekommen hat die Schinderei für alles entschädigt...ein traumhafter Ausblick über die Wälder und eine sagenhafte Stille, wie bei Fliri in Südtirol.

Die Abfahrt war dann mega, mein Salsa liegt wie tiefergelegter Rennsemmel auf der Straße, windet sich trotz Gepäck super um die Kurven und auch bei über 50km/h wackelt nix.

Bandon war dann das nächste Ziel. Ein verträumtes Fischer und Urlaubsstädtchen. Komoot hat mich dann weg von der 101 entlang der ganzen Villen am Strand geführt, very nice.

In Langlois konnte ich mich in einer urigen Grocery noch stärken und bin dann die letzten 3 Meilen zum Campground gefahren. Hier haben mich dann die 2 KOA-Damen in ihr Herz geschlossen. Das Highlight hier...die Duschen 🚿...Welless-Duschen...Herr im Himmel, watt schön und das ohne Zeitbegrenzung wie gestern.

Hier habe ich noch 2 nette Österreicher kennengelernt, die mit ihren 2 kleinen Kindern auf Reisen sind. 

Was ich heute auch noch geregelt habe, ist die Umfahrung der gesperrten Straße am Pacific-Highway 1. Ein Van holt mich jetzt in Plasket Creek am 1. Juni ab und bringt mich wieder vor die Sperrung auf die andere Seite. 3 bis 3,5 Autostunden, mit dem 🚲 nicht zu machen. So verpasse ich nur 15 Meilen des schönsten Abschnittes und nicht 150.