Tag 32 Los Angeles - noch einmal mit dem Rad am Beach

So...das wird mein letzter Eintrag in mein öffentliches Tagebuch sein, was mache ich jetzt nur abends🙄...meine MĂ€dels Ă€rgern😄.

Ein fĂŒrchterlicher Schrei um kurz vor 5 hat mich aus dem Schlaf gerissen. Ich dachte erst, da wird jemand traktiert, aber nach ein paar Sekunden war klar, das es nur ein Spinner ist, der seine Sorgen lautstark mitteilen wollte. Schlafen konnte ich nicht mehr, irgendwie kam langsam die Aufregung vor der Heimreise. Ich habe meine Sachen dann schon mal aussortiert, manches weggeschmissen. Um halb 8 dann richtig schön im Hotel gefrĂŒhstĂŒckt. Das Casa Del Mar Inn war auf alle FĂ€lle bisher die beste Unterkunft, da stimmte von A-Z alles. Aufmerksam und zuvorkommend, man kann man so wenigen Dingen so viel erreichen.

Danach habe ich mich auf den Weg nach LA gemacht, ĂŒber den Highway 1 und siehe da, der Himmel hat geweint. Es hat geregnet, nicht viel, aber erst nach einer Stunde riss es langsam auf. So konnte ich mein Salsa 💃 noch einmal auspacken und ne Stunde am Beach rumfahren. Das außergewöhnliche ist da, das man mitten „durch“ den Strand fĂ€hrt, einen Path extra fĂŒr Biker und Skater. Am Venice Beach und in Santa Monica war ĂŒberall Sport angesagt, aber an den Flair von Santa Barbara reicht das nicht heran.

Danach ging es ans packen. Zum GlĂŒck war der Parkplatz am Strand fast leer und ich konnte mich ausbreiten. Pedale ab, Lenker eingedreht, PizzaRack abgebaut, Vorderrad und ab in den 📩...nööö, denkste, zu klein, es fehlten die wirklichen 15 cm (nicht die mĂ€nnlichen 15😉). Zum GlĂŒck hatte ich vorher das ganze Verpackungsmaterial besorgt und so konnte ich den Karton verlĂ€ngern. Ich hoffe, mein Bike kommt gut an, es sieht jedenfalls kĂŒnstlerisch aus😄.

Nachdem das vollbracht war, wollte ich noch das Versprechen an meine MĂ€dels einhalten und etwas aus dem Hard Rock CafĂ© mitbringen. Das auch Los Angeles eine A40 hat, ist mir jetzt bewusst, Stau von Essen nach Dortmund😬. Aber ich habe ja Urlaub und um halb 6 war ich dann endlich in der NĂ€he. Der Hollywood Boulevard war teilweise abgesperrt, weil irgendwelche Promis dort aufgetreten sind. Ich werde nie verstehen, wieso man sich dafĂŒr die Beine in den Bauch steht. Promis fĂŒhren doch auch nur „ihren“ Beruf aus, das teilweise sehr gut, aber dann dort stehen und einem Winken nachhecheln...unbelievable. Der Boulevard selber, farbenfroh, aber trotzdem irgendwie „kalt“.

Ich habe 2 schönes Shirts ergattern können, da können sich die MÀdels darauf freuen.

Hier am Flughafen-Hotel bin ich erst einmal im den Pool gesprungen, das tat nach dem Tag einfach gut. 

Morgen geht es Heim...EXIT...der schönste Ausgang des Urlaubs, den ich mir vorstellen könnte.